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Woman Only – Ein Film von Karl Lagerfeld zeigt Chanel lässiger denn je

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Karl Lagerfeld ist für seine Vorliebe für Kurzfilme bereits bekannt und zu jeder neuen Chanel Kollektion gibt deshalb einen schönen Film, der die Emotionen des Designs verkörpern soll. Selten ist ihm dies so gut gelungen wie in „Woman Only“. Der Film ist nicht ganz aktuell, denn er zeigt die Pre-Winter Kollektion uns ist bereits im Juli erschienen, dennoch möchte ich Ihn Euch nicht vorenthalten.

In einem Pariser Kino zeigt das Who-is-Who der internationalen Models wie Cara Delevingne den aktuellen Chanel Look und das lässiger denn je. Um mal ganz realistisch zu sein möchte ich anmerken, dass ich natürlich ein Chanel-Fan bin. Ein Fan der Historie, des Labels, des Designers und dennoch ist es etwas schwierig mit der Kollektion, abgesehen von Handtaschen und Accessoires. Auf dem Laufsteg wirkt die Kollektion aufwendig inszeniert jedesmal bombastisch. Versteht mich nicht falsch, natürlich ist Chanel vom Design her ganz großes Kino, aber auch für ein ganz großes Budget und für ganz alte Damen. Wenn ich in einem Chanel Store bin fällt es mir zugegebenermaßen schwer, mich für die Kleidung zu begeistern. Eine klassische Boucléjacke – na klar, ein kleines Schwarzes – sicher, Espadrilles und Handtaschen – keine Frage. Aber die Kollektion besteht aus weit mehr Teilen, die ich so wie im Geschäft präsentiert, egal wie viel Geld ich hätte, nicht kaufen würde.

Der Grund ist wahrscheinlich, dass ich das Hause Chanel mit meinem Budget niemals reich machen werde und deshalb auch nicht die Zielgruppe bin. Dennoch hält meine Begeisterung und Faszination für die Magie des Labels wiegesagt an und dieser kleine Film zeigt, dass die Chanel Kollektion, wenn sie richtig kombiniert und getragen wird sehr wohl sehr lässig sein kann. Und nun komme ich zum Punkt. Ich liebe diesen verruchten, leicht piefigen und lässigen französischen Charme und in meiner Vorstellung sitze ich in einem dieser Outfits im November draußen in einem Straßencafé, einen Rotwein vor mir, eine Zigarette in der Hand und in meinen Gedanken versunken. Ganz großes Kino, im wahrsten Sinne des Wortes. Danke Karl!

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