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Shopping: Gedanken zum Sport und dem richtigen Outfit

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Ich muss mich an dieser Stelle einmal outen. Ich bin nicht unbedingt unsportlich, aber ich gehöre nicht zu denjenigen Menschen, die voller Glücksgefühle an einen Tag Fitness denken. Ich war wie gesagt nie unsportlich. Ich war als Kind im Schwimmverein, habe getanzt und bin gerne gelaufen. Mit Ballsportarten konnte ich noch nie etwas anfangen und ich gehörte bereits in der Schule zu denjenigen, die im Sportunterricht immer bis als letztes auf der Bank saßen, wenn die Mannschaften für’s Völkerball gewählt wurden. Ich konnte hoch springen, lange Laufen und mich gut zu Musik bewegen. Das war’s dann aber auch. Geschwommen bin ich gern, aber nur, wenn es nicht um Meisterschaften ging, denn die bereiteten mir immer Bauchschmerzen. Die Krönung meiner Sportkarriere war eine glatte vier auf dem Zeugnis. Mein damaliger Lehrer verwechselte meine Coolness und die Tatsache, dass ich gerne meine Hände in meinen weiten Basketballshorts versteckte mit Untätigkeit und  gab mir kurzerhand die schlechteste Sportnote der ganzen Klasse. Und wahrscheinlich auch die schlechteste Note, die je im Sport vergeben wurde. Dafür bekam ich später in der Oberstufe 15 Punkte in Jazzdance, das aber nur zu meiner Verteidigung. Ich war keines von den Mädchen die mit Regelschmerzen kokettierten und auf der Bank saßen, ich war einfach eher bequem und quatschte lieber mit den Jungs. Ich wurde meiner Meinung nach einfach verkannt. Nun kennt ihr mein ewig währendes schwieriges Verhältnis zum Sport. Ich war schon immer schlank, um nicht zu sagen früher auch sehr dünn und so war es auch nie sehr schlimm, dass ich mich nicht Freunden zum Sport verabredete.

Natürlich gehört es heute zum guten Ton, sich sportlich zu betätigen. Und damit möchte ich es nicht ins Lächerliche ziehen. Aus vielerlei Gesichtspunkten ist es notwendig sich als Endzwanzigerin sportlich zu betätigen, allein schon aus gesundheitlichen Gründen. Und ich habe auch immer wieder Phasen, in denen es mir Spaß macht. Aber es gibt leider viel mehr Phasen, in denen ich mich wirklich quälen muss. Ich habe bis heute immer noch nicht die richtige Sportart gefunden, die Freude und Jubel in mir auslöst und vielleicht wird das auch nie passieren. Der Ehrgeiz treibt mich jedoch immer wieder an und natürlich, auch der gesellschaftliche Druck.

Sport ist in und wird, um es mal auszusprechen, von einigen auch fanatisch betrieben. Manchmal schämt man sich richtig, dass man nicht mindestens zweimal in der Woche zum Sport geht und bekommt noch einen Kommentar, dass eine einmalige sportliche Betätigung in der Woche gar nichts bringe. Ja, ich finde manche Menschen übertreiben es. Aber vielleicht spricht da auch der Neid auf die Hochmotivierten.

Lange Rede kurzer Sinn, Sport ist auch in der Mode ein immer wichtiger werdendes Thema. Eigentlich war es das schon immer. Und damit treffe ich es auf den Punkt. Denn während ich weder surfe, noch skate, noch Yoga mache, finde ich in meinem Kleiderschrank einen Haufen Klamotten, den man zu Sportswear zählen kann. Und das ist ja auch auf eine Art und Weise sportlich, oder?

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Aber im Ernst, die richtige Kleidung zum Sport ist das A und O, zumindest auf einen passenden BH sollten wir Frauen Wert legen. Ich persönlich habe ein Problem mit Bustiers, weil ich eine reichliche Oberweite habe und Bustiers zum Überziehen umständlich und unbequem finde. Den besten Sport-BH habe ich deshalb bei Triumph gefunden, den Energy Profi aus der triaction Serie. Er lässt sich wie ein herkömmlicher BH im Rücken mit Häkchen schließen und die Träger sind größenverstellbar. Er bringt ansonsten den Halt und Atmungsaktivität wie andere Sport-BHs mit sich und er sieht auch noch gut aus. Und nun zu meinem Lieblingsoutfit. Das beste am Sport ist für mich die bequeme Kleidung. Und deshalb bevorzuge Leggins, Kapuzenjacke und Sneaker von Nike.

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Bei Net-a-porter gibt es seit Kurzem eine eigene SPORT Kategorie, in der funktionale und hübsche Sportswear für vielerlei Sportarten angeboten werden. Darüber hinaus gibt es für Fitness Fans eine neue Plattform, Fabletics, die für jeden Typ, jede Figur und jede Sportart das passende Outfit bereit hält. Kate Hudson hat für das Label eine eigene Kollektion designt und die Sachen sind hübsch, funktional und bezahlbar.

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3 Comments

  • Reply
    Michi
    28. August 2014 at 10:18

    Ich weiß nur zu gut was du meinst :-)
    Ich habe lange nach einer Sportart gesucht, die mir Spaß macht und meinen Bürojob ausgleicht. Und ich kann dir hier wirklich Pilates oder Step-Aerobic empfehlen. Was auch wirklich Spaß macht ist Stand up paddling. Nicht günstig in der Anschaffung, aber man kann das Board überall in den Urlaub mitnehmen. Es passt in einen Rücksack (das Board ist zum Aufblasen). Und bei Wellengang lässt es sich auch mal als Surfbrett umfunktionieren.

  • Reply
    Der wöchentliche Blick in die Bloglandschaft | Sports Insider Magazin
    15. September 2014 at 11:14

    […] Les Attitudes teilt hingegen ihre Gedanken über das richtige Sportoutfit mit uns. […]

  • Reply
    Mehr als 50.000 Fans in Europa und mehr als 1 Million Fabletics-Fans in den USA | Fabletics Blog
    21. Oktober 2014 at 11:25

    […] gegen den inneren Schweinehund durchsetzen. Da kann so ein flottes Outfit von Fabletics natürlich ein guter Motivator […]

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