Baby & Kids Family Kolumne

Kolumne: Gedanken auf den letzten Baby-Metern

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„Willkommen auf der langen Zielgeraden“ hieß es heute morgen in der Email, die ich jede Woche von meiner Schwangerschafts-App bekomme. Heute startet meine 30. Woche und das letzte Trimester ist schon angebrochen. Vier Monate ist es nun schon her, dass ich Euch von meiner Schwangerschaft erzählt habe und seither habe ich außer ein bisschen Kinderzimmereinrichtung und Schwangerschaftsmode nicht viel zu dem Thema beigetragen. Vielleicht liegt es daran, dass eine Schwangerschaft so ein unheimlich persönliches Thema ist, dass man schwer in Worte fassen kann.

Wie oft stand ich morgens beim Zähneputzen im Bad und sammelte Gedanken in meinem Kopf für eine Kolumne. Das passiert mir übrigens relativ häufig, aber wenn ich dann am Rechner sitze verwerfe ich die Gedanken wieder und widme mich doch anderen Dingen. Eine  Schwangerschaft ist ein echt großes Ding und das wird mir zunehmend bewusst. Die Tatsache allein ist ziemlich gewöhnlich und Millionen von Frauen haben es bereits hinter sich, weshalb es mir oft schwer fällt, den Zustand in den Mittelpunkt zu stellen.

Es ist auch nicht die Sache an sich, sondern die Entwicklung und die Gefühle, die in einem stattfinden und so unfassbar bedeutend sind. Und niemals zu vor war ich so sehr in mir, mit mir und meinen Gedanken beschäftigt. Auch wenn es so viele liebe Menschen in der Umwelt gibt, die fragen, interessiert sind und besorgt. Auch wenn es Freundinnen und Mamas gibt, die mit Rat und Tat zur Seite stehen und mit denen man sich austauschen kann. Jede von uns allen erlebt die Schwangerschaft vor allem eins, allein. Und die Tausenden Gedanken und Gefühle die in mir stattfinden kann ich, kann jede von uns Schwangeren, letztlich nur mit sich selbst ausmachen, weil sie so überwältigend sind, dass Worte erfunden werden müssten, um sie zu beschreiben.

Aber ich überschlage mich schon wieder mit meinen Gedanken und fange einfach mal von vorne an. Als ich schwanger wurde, war mein erster Gedanke „Oh Gott“, „Ist mein Leben nun zu Ende?“, „Habe ich mich wirklich ausgelebt?“ und „Bin ich jetzt uncool?“ Und während ich Euch diese Gedanken beichte, schäme ich mich fast dafür, dass ich sie hatte. Das erste Buch, das in meinen Amazon Warenkorb wanderte war „Auf High Heels in den Kreißsaal“ und zwar direkt am darauf folgenden Tag. Ich habe dieses Buch bis heute nicht gelesen und werde es vermutlich auch nie tun. Aber es half mir ungemein mich an die neue, fremde und ja doch gewollte Situation zu gewöhnen. Ich war von nun an schwanger.

Die ersten Ängste wichen dank verändertem Hormonhaushalt ganz schnell einer riesengroßen Rosa-Brille, die mich an wirklich allem erfreuen ließ. Ich kann getrost sagen, dass ich seit diesen überstandenen, ersten komischen Tagen wirklich unheimlich gerne schwanger bin und ständig Werbung dafür mache. Bekannten, die noch nicht den richtigen Zeitpunkt dafür gefunden habe, erzähle ich, wie toll es doch ist und dass sie doch lieber früher als später schwanger werden sollten. Und rückblickend kann ich sagen, dass diese ganze Schwangerschaft nicht halb so schlimm ist, wie ich sie mir vorgestellt habe. (Mit allem Respekt vor dem, was da noch kommt) Ich bin wirklich glücklich und meine Schwangerschaft gestaltete sich in den letzten Monaten fast wie ein Spaziergang. Ich wurde bisher von so vielen unangenehmen Begleiterscheinungen verschont und sehe vornehmlich die positiven Dinge. Ich konnte noch ganz viel reisen und unternehmen. Ich konnte arbeiten wie zuvor. Ich bin nicht launisch und ich heule nicht wie ein Wasserfall. Ich schlafe auch nicht tagsüber vor Erschöpfung ein und habe dank meinem Stillkissen noch recht erholsame Nächte. Ich wurde bisher von körperlichen Schmerzen verschont. Ich mache Schwangerschaftsyoga und empfinde ganz viel Freude daran. Meine Haut hat sich wieder ein bisschen reguliert und ich kann mich über mein äußeres Erscheinungsbild nicht beklagen. Ich lache über mich selbst und stehe oft ungläubig vor dem Spiegel und starre auf diesen großen Bauch. Ich habe gelernt auf meinen Körper und meine Bedürfnisse zu hören und merke wann und was er braucht. Ich habe endlich aufgehört mich jeden Tag auf die Waage zu stellen und erkannt, dass ich es einfach nicht in der Hand habe. Ich habe keinerlei ungewöhnliche Gelüste, gönne mir aber liebend gern ein leckeres Eis, seit ich den Frühling riechen kann. Ich habe mit meinem Mann kleine gemeinsame Rituale Zuhause eingeführt und bin verliebter denn je. Ich bin glücklich, wenn ich mir vorstelle, dass unsere Tochter die Vereinigung unserer Liebe ist. Ich muss schmunzeln, wenn ich überlege, welche Eigenschaften sie von uns beiden haben wird. Ich platze manchmal vor Vorfreude und habe mich und meine kleine Tochter vor Augen. Wie wir in der Sonne sitzen und immer zusammen sind. Wie wir gemeinsam durch den Park schieben und uns kennenlernen. Wie sie mich anlacht und ihre kleine Hand um meine Finger krallt. Wie sie bei mir auf dem Arm schläft. Wie ich nachts nicht schlafen werde und sie träumend neben mir liegt. Wie ich sie dabei beobachte und sie zufrieden schlummert. Ich könnte weinen, wenn ich mir vorstelle, wie ich sie das erste Mal erblicke. Mir laufen Tränen über die Wangen, wenn ich daran denke, dass ich endlich erfahre, ob sie zu 100% gesund ist. Mein Herz zerspringt, wenn ich mir ausmale wie wir endlich zu dritt sind. Wie sie bei uns ist und uns beiden das großartigste Gefühl bescheren wird, dass wir je zu spüren bekommen.

Und dann sind da an manchen Tagen die völlig gegensätzlichen Gefühle. Ängste und Sorgen. Respekt vor diesem großen Ereignis. Egoistische Gedanken, die man nicht ausblenden kann. Erinnerungen, die mit Wehmut verbunden sind. Viele, ganz viele Erinnerungen an eine andere Zeit. Wenn ich samstagnachts nach einer Verabredung nach Hause fahre, anstatt in eine Bar oder einen Club zu gehen. Wenn ich durch die Nacht fahre und meine Lieblingsmusik höre. Wenn ich vor Augen habe, wie ich früher dazu getanzt habe, losgelöst, sorgenfrei und unbekümmert. Wie viel Spaß ich mit meinen Freundinnen hatte und wie meine Jugend in Windeseile an mir vorübergezogen ist. Wie ich als Teenager bei der gleichen Musik mit meinem Walkman in einem Stadtbus saß und mir vorgestellt habe wie es wohl später ist erwachsen zu sein. Welche Träume und Vorstellungen ich hatte und was aus mir geworden ist. Wie ich meinen Eltern in der Pubertät den letzten Nerv geraubt habe und nun selber Mutter werde. Mir kommt es vor als war es gestern. Als sei kaum Zeit vergangen und das Mädchen, dass mit ihrem Walkman an der Bushaltestelle auf den letzten Nachtbus wartete noch das gleiche ist, dass nun mit einem schwangeren Bauch im Auto sitzt. Manchmal möchte ich die Zeit noch einmal für einen Tag anhalten. Zurückspulen. Noch einmal tanzen, noch einmal Spaß haben, wie wir es früher hatten. Hätten wir es doch vorher gewusst. Hätten wir Freundinnen noch einmal eine Abschiedsnacht von unserem alten Leben feiern können. Hätte ich doch noch mal einen letzten Tag als Kind mit meinen Eltern verbracht.

Wenn ich stundenlang einfach nur so da sitze und meine Gedanken schweifen lasse. Wenn ich mich wie früher an die Heizung setze, um nachzudenken. Wenn ich die Instagrambilder von meinen Freundinnen auf fernen Reisen sehe. Wenn ich an die vielen, tollen, spektakulären Erlebnisse mit meinem Blog denke. Wenn ich daran denke, wie gerne ich einfach mal für eine Veranstaltung nach Paris geflogen bin. Wenn ich daran denke, wie ich mit meinem Mann nächtelang Filme schaue. Wie wir in Südfrankreich in einer Bar an der Promenade sitzen und versacken. Wie wir auf Ibiza nachts zu Luciano im Sand tanzen und am nächsten Tag stundenlang in der Sonne am Strand schlafen. Wenn im Radio Fritz Kalkbrenner läuft und ich an das Open-Air im letzten Jahr denken muss und das unglaubliche Glücksgefühl. Wenn ich mir das Video auf meinem Handy anschaue, wie ich vor zwei Jahren A-N-N-A zu Max Herre singe und mich dank ihm auf diesem Konzert noch mal wie 15 fühlte. Dann verabschiede ich mich Stück für Stück, still und heimlich von meinem alten Leben. Ganz allein und mit ganz viel Wehmut. Ich habe es geliebt.

Diese 40 Wochen sind die intensivsten in meinem ganzen Leben. Kleine Freundin in meinem Bauch, ich freue mich so sehr auf dich und kann es kaum erwarten dich im Arm zu halten und für immer zu beschützen. Ich werde die letzten 10 Wochen mit dir ganz nah an meinem Herzen genießen. Ich liebe dich schon jetzt mehr, als ich mein altes Leben geliebt habe.

Deine Mama.

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35 Comments

  • Reply
    Sandra
    10. April 2015 at 14:14

    Oh Anne, dein Post ist richtig gut geschrieben und ich habe ihn super gerne gelesen, obwohl ich noch sehr weit davon entfernt bin Mutter zu werden.
    Danke für deine Gedanken.

    Ich wünsch euch alles Glück, Liebe und Freude der Welt für deine/eure neue Zukunft <3

    Liebst,
    Sandra von black-palms.com

  • Reply
    Chili
    10. April 2015 at 14:18

    Das ist so ziemlich das Schönste und Ehrlichste, was ich seit langem gelesen habe …

    Alles Liebe für Euch!

  • Reply
    patrizia
    10. April 2015 at 14:22

    wunderschön & zuckersüß! dein post ist sehr berührend! danke!

  • Reply
    Anne
    10. April 2015 at 14:30

    Total berührt! Danke.

  • Reply
    Sarah
    10. April 2015 at 14:39

    Sooo schön!!!

    LG
    Sarah

  • Reply
    Maren
    10. April 2015 at 14:57

    Liebe Anne,
    dein Beitrag ist so wundervoll geschrieben. <3
    Ich wünsche dir alles Gute für die letzten 10 Wochen deiner Schwangerschaft und natürlich auch vor allem für die Zeit danach. :)

    LG, Maren

  • Reply
    Kim
    10. April 2015 at 15:12

    Liebe Anne,
    ich bin zu Tränen gerührt und habe bei jedem einzelnen Satz mit dir gefühlt!
    Solch wunderschöne Worte an deine Tochter…! Hinreißend und wahnsinnig emotional. Danke, dass du uns an deinen so persönlichen Gedanken teilhaben lässt!
    Ich wünsche euch 3 alles Glück dieser Welt!
    Die beste Grüße, Kim

  • Reply
    Anne
    10. April 2015 at 15:14

    Liebe Anne,

    dein Text ist wirklich wunderschön!
    Das ganze Online Team und ich von OPUS freuen uns riesig für dich und wünschen dir ganz viel Glück und Freude!

    Liebe Grüße,
    Anne

  • Reply
    Anna
    10. April 2015 at 15:39

    Liebe Anne,
    vielen Dank dafür! Du hast eine wundervolle Art zu schreiben und ich fühl mich so erkannt und kann Dir absolut nachfühlen! Ein neuer Lebensabschnitt!! Viel Glück&Freude dabei.

  • Reply
    Caro
    10. April 2015 at 15:54

    Mit laufen gerade Tränen die Wangen runter…du sprichst mir aus dem Herzen! Genauso erlebe ich gerade die zweite Schwangerschaft.

    Ich wünsche dir von Herzen alles Gute für die letzten 10wochen. Sie werden wie im Flug vergehen und dann wirst du deine Tochter nicht mehr loslassen wollen!

  • Reply
    Sarah
    10. April 2015 at 16:01

    Du sprichst mir aus der Seele. Alles Gute für die Zielgerade. Liebe Grüße aus Österreich

  • Reply
    Jenny
    10. April 2015 at 16:15

    Wunderschön geschrieben und wirklich mal richtig ehrlich, denn das Leben verändert sich komplett! Ich wünsche dir einen wunderschönen Endspurt! LG Jenny

  • Reply
    Hannah
    10. April 2015 at 16:29

    <3 ( Mit Tränen der Rührung!)

  • Reply
    Ann
    10. April 2015 at 17:19

    Wirklich schön geschrieben, aber bitte bitte achte etwas mehr auf die Rechtschreibung :(

  • Reply
    Natalia | miliaink
    10. April 2015 at 17:44

    Anrührend und aufrichtig, liebste Anne! Genau so ist es…
    Liebst, Natalia

  • Reply
    Juliane
    10. April 2015 at 19:00

    So schön my dear <3 <3 <3

  • Reply
    Stephi
    10. April 2015 at 19:40

    Es gibt nur ein Wort diesen Post zu beschreiben: GÄNSEHAUT!
    Unglaublich schön geschrieben! Hatte tatsächlich Tränen in den Augen!
    Wünsch dir für die letzten Wochen alles Liebe! :)

  • Reply
    Anna
    10. April 2015 at 20:43

    Wow, ich war auf soeinen Post nicht gefasst und als junge Mama liefen auch mir irgendwann die Tränen! Du hast die Zeit so schön beschrieben, die Ängste, die Gedanken, das Gefühlskarusell.. Es wird unbeschreiblich sein und ich wünsche Euch das Glück dieser Welt!

    Anna

  • Reply
    Caro
    10. April 2015 at 21:10

    Mit laufen gerade Tränen die Wangen runter…du sprichst mir aus dem Herzen! Genauso erlebe ich gerade die zweite Schwangerschaft.

    Ich wünsche dir von Herzen alles Gute für die letzten 10wochen. Sie werden wie im Flug vergehen und dann wirst du deine Tochter nicht mehr loslassen wollen!

  • Reply
    Raphaela
    10. April 2015 at 21:27

    Liebe Anne,
    ich bin heute ebenfalls 29+5 – und fühle mich dank deinem Text gar nicht mehr so alleine mit dem kleinen Jungen da in meinem Bauch! Ich weiß genau was du fühlst…
    Danke und alles Gute!

  • Reply
    Irina
    10. April 2015 at 22:01

    Ganz toll geschrieben! Hat mich sehr berührt…bin auch Mama einer dreijährigen kleinen Tochter…und sie ist mein ganzes Glück!

  • Reply
    Steffi
    10. April 2015 at 22:17

    Liebe Anne,

    Danke aus tiefstem Herzen.

    Danke, dass Du für uns einen bleibenden Moment lang das Fenster in deine Seele geöffnet hast. Das hat mich tatsächlich stärker gemacht. Und mutiger.

    Stärker weil ich selbst Mami von 2 Kindern bin. Greta (fast 3) war ein absolutes Wunschkind und Carlo (10 Monate) natürlich ebenfalls. Doch geht es mir häufig vor lauter Sehnsucht nach mir selbst und meinem früheren Leben schlecht. Ich nenne es Liebeskummer. Denn auch der ist – wie das eben so ist mit Liebeskummer – natürlich immer größer als das tatsächliche Bedürfnis. Eben durch die ewige Sehnsucht nach etwas, dass man nicht mehr haben kann. Wir wohnen mitten im belgischen Viertel in Köln und da tanzt das süße Leben einem jede Nacht voller Leidenschaft was vor. Und dann stehe ich da mit meinem weinenden Sohn am Fenster und sehe mich vor meinem inneren Auge, in einer anderen Welt: Mitte 20, vor lauter Glück nur so taumelnd. Aber dann erinnere ich mich daran, wie ich durch dieses taumelnde Glück zu der Mutter wurde, die ich heute bin. Ich würde immer wieder, jeden Tag, nach jeder noch so schlaflosen katastrophalen Nacht auf die Idee kommen, Greta und Carlo in unser Leben zu holen.

    Mutiger gemacht hat dein Post mich in Bezug auf meinen eigenen Blog. So gern würde ich über mein Leben als Mami schreiben. Und das mit der gleichen Intensität und Liebe zur Wahrheit wie Du es oben getan hat. Ich möchte Herzen berühren ohne mein eigenes zu verleugnen.

    Also liebe Anne, 1000 Dank. Auch Du wirst durch deinen Wagemut schnell in dein/euer neues Leben finden. Vorwärts, aber dabei nicht vergessen. Ich wünsche Dir einen prallgefüllten Rucksack voller Glücksmomente, den Du ab und zu mal wieder aufsetzen kannst. Und dann gibt es da ja auch noch den neuen Rucksack zusammen mit #Straussi&me…

    Herz an Herz.
    Steffi

  • Reply
    Jennifer
    10. April 2015 at 22:34

    Wie schön geschrieben! Der Post spricht mir in so vielen Punkten aus der Seele :-)
    Ich wünsche einen ruhigen und entspannten Endspurt und alles Gute! Ich habs jetzt so gut wie geschafft ;-)

    Viele Grüße aus Berlin und der 41. SWS
    Jennifer

  • Reply
    Aylin
    11. April 2015 at 12:09

    Mit ner Riesen Obst-Müslischale in der Hand und nem kleinen Bauch vor mir in der 14.Schwangerschaftswoche, kullerten mir gerade die Tränen über die Wangen.
    Schöne Worte..und so persönlich sie auch sein mögen, auch sehr universell. danke..:)

  • Reply
    Svenja
    11. April 2015 at 14:34

    Ein wunderschöner Post. Die letzten Zeilen sorgen dafür, dass man ganz viel blinzeln muss. Ich wünsche euch alles Gute für die Zukunft.

  • Reply
    Clara
    12. April 2015 at 09:24

    Liebe Anne, genieß die Zeit. Du hast einfach so einen wunderschönen Text geschrieben. Wow! Alles alles Liebe für dich und deine Familie :)

  • Reply
    Patrizia
    12. April 2015 at 14:23

    Oh Anne, dein Post ist richtig gut geschrieben und ich habe ihn super gerne gelesen, obwohl ich noch sehr weit davon entfernt bin Mutter zu werden. Das ist so ziemlich das Schönste und Ehrlichste, was ich seit langem gelesen habe …

  • Reply
    Jana
    12. April 2015 at 20:52

    Hallo Anne,

    ganz toll geschrieben! Und ja, Du hast so Recht!!!

    Neben all den Erinnerungen an die Vergangenheit, die von Freiheit, Selbstbestimmtheit, Ausschlafen & Co bestimmt sind, sollte man sich am besten auch all die Momente aufschreiben, in denen man sich sehnsüchtig diesen kleinen Menschen wünscht. Und die Momente, in denen man alles dafür tun würde, eine kleine Familie zu werden. Das tut gut zu lesen, wenn man dann als Mama plötzlich keine Freiheits-Anfälle hat… à la „früher war alles besser“ – das stimmt ja nie :)

    Alles Liebe noch für Deine letzten Wochen!!!! :)
    Jana

  • Reply
    Nadja
    13. April 2015 at 13:30

    Jetzt sitze ich hier in meiner Mittagspause und weine… bin total gerührt von deinen Worten.
    Du hast das alles so schön beschrieben, dass ich grade zwiegespalten bin,… zwischen ein Kind haben wollen, aber dennoch grade realisiere, dass ich die Zeit bevor ich schwanger werde, nochmal anders wahrnehmen sollte…
    Intensiver als in den vergangenen Jahren vielleicht?!
    Danke Anne! :)
    (Ich habe sehr lange auf diesen Post gewartet <3)
    Liebe Grüße
    Nadja

  • Reply
    STRYLINKS #41 | stryleTZ
    15. April 2015 at 10:46

    […] mir wirklich die Tränen in die Augen getrieben hat – und ich werde noch nicht mal Mutter. Anne von Les Attitudes hat mal ihre Gefühlswelt als angehende Mutter für euch in Worte gefasst. Sich von ihrem alten […]

  • Reply
    Eva
    16. April 2015 at 13:42

    Alles Gute Dir und der gesamten Familie auch auf den letzten Metern!

    Ich traue Dir zu, eine dieser coolen Mütter zu werden. Es teilt sich ja nicht plötzlich der Himmel und alles wird nur noch wunderschön und rosig … je mehr man sich zugesteht, auch mal fix und fertig von den Anstrenungen zu sein und weiterhin eigene Bedürfnisse zu haben, desto besser für Dich, Euer Kind und Deinen Mann …

    Und wenn Du noch Zeit hast, lies bitte „Warum französische Kinder keine Nervensägen sind“ von Pamela Druckerman. Sehr unterhaltsam, hilfreich und wahr.

  • Reply
    Julia
    21. April 2015 at 16:53

    Das ist wunderschön.

    Hat mich sehr berührt. Selten sowas ehrliches gelesen.

  • Reply
    Anouk Yve
    27. April 2015 at 17:54

    Dear Anne,

    Although I can understand German I will respond in English as it’s easier. Thanks for sharing your thoughts. Being 27 weeks myself and occupied with my website creatorsofdesire.com I really can relate to your story. The feeling of excitement and sentiment at the same time. Our lives will change for sure, but like I say on my blog, endings are always beautiful beginnings. I wish you all the luck the coming weeks and will remain to follow.

    Love,
    Anouk Yve

  • Reply
    Lynndgren Lynndström
    28. April 2015 at 14:27

    Awww, was für ein toller Post – Da hab ich doch glatt Tränen in meinen Augen! Ich wünsche dir und deiner kleinen Famlilie alles Gute und ein tolles „neues“ Leben!

    Liebe Grüße!

  • Reply
    Nina
    11. Mai 2015 at 23:36

    Liebe Anne,

    ich kenne dich leider nicht und bin aus reiner Zufall auf diesen Artikel gelandet.
    Sowas derart schönes habe ich selten gelesen, hat mich sehr berührt, so sehr, dass mir die Tränen kamen. Das ist mir auf einem Blog noch nie passiert.
    So wunderschön geschrieben, so echt wie das Leben nur sein kann.

    Das Beste für euch
    Deine Nina

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