Baby & Kids Family

Family: Travel with Kids

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Bugaboo Buffalo Escape | Lala Berlin bag | Nuna travel bed | iCandy Raspberry | Cybex my Go baby carrier


Seitdem Leni auf der Welt ist, haben wir schon einige kleinere und größere Reisen mir ihr unternommen. So bereiste sie mit ihren fünf Monaten schon drei verschiedene Länder und fünf Städte und jede Reise war ein kleines Abenteuer für sich. Ich wurde inzwischen oft gefragt wie wir das machen, welche Reiseausstattung wir haben und welche Tipps ich geben kann und deshalb habe ich Euch hiermit einen kleinen Beitrag dazu vorbereitet.

Meine ultimativen Reisetipps mit Baby:

1. Nicht zu lange Nachdenken, einfach machen!

Als Leni sieben Wochen alt war sind wir mit Ihr nach Südfrankreich gefahren und mir haben zuvor etliche Leute davon abgeraten. Die Reise war unheimlich anstrengend und anders als gedacht, aber trotzdem haben wir es nicht bereut, sie gemacht zu haben.

2. Notfälle im Kopf durchgehen

Bei jeder Reise habe ich mir zuvor den worst case ausgemalt und überlegt wie ich darauf reagieren und damit umgehen werde. Dabei habe ich auch Notfälle wie Krankheiten mit einkalkuliert und jedes Szenario gedanklich durchgespielt. Wo ist ein Arzt oder Krankenhaus, wie komme ich im schlimmsten Falle schnellst möglich wieder nach Hause? Das hat mich ungemein beruhigt und Sicherheit gegeben. Die meisten Situationen können ebenso zu Hause passieren und sind unabhängig davon an welchem Ort man sich befindet.

3. Die wichtigsten Konstanten sind Mama und Papa

Egal wo auf der Welt du bist, du bist bei deinem Baby und das ist die Hauptsache. Gerade in den ersten Monaten ist die Nähe zu Mama und Papa das Wichtigste und Ort und Zeit sind teilweise noch relativ. Sicherlich muss sich das Baby auch an eine neue Umgebung gewöhnen, aber viel Nähe erleichtert die Umstellung.

4. Die richtige Reisezeit

Ich habe bei unseren Reisen darauf geachtet, dass Leni einen Rhythmus beibehält. Als wir 12 Stunden mit dem Auto nach Südfrankreich gefahren sind, fuhren wir nachts, damit sie selig schlafen kann. Die Flüge haben wir zu angenehmen Tageszeiten (Vormittags und Abends) absolviert, damit sie Ihren Tag- und Nachtrhythmus behalten kann.

5. Alles ist anders als man denkt

Jede Reise war bisher ein Abenteuer und es gab jedes mal positive wie negative Erlebnisse. Ich vertrete jedoch die Meinung, dass uns jede Erfahrung weiter bringt und auch die negativen Momente machen uns für die Zukunft wieder ein bisschen schlauer. Es hat nie alles so geklappt wie gedacht und manche Dinge waren dafür wesentlich unproblematischer als erwartet. Am Ende ist fast jeder komplizierte Zwischenfall nach ein paar Wochen eine Anekdote.

6. Reisegepäck

Das Packen mit Baby ist mein wahr gewordener Alptraum. Ich träumte schon immer von den schicken Jetsettern die nur mit Businesskoffer und einer kleinen Handtasche in den Sommerurlaub reisen. Ich hingegen gehörte schon immer zu der Fraktion  die noch am Flughafen umpacken musste und mit viel zu viel Handgepäck zu kämpfen hatte. Heute ist es noch schlimmer. Aber ich nehme es mit Humor. Was mich ungemein besänftigt hat war die Vorstellung, dass ich im Zweifel fast alles kaufen kann, was ich vergessen könnte. Müttermilch habe ich immer bei mir und alles andere ist im Zweifel ersetzbar. Die Vorstellung tat gut. Ansonsten habe ich nie auf eine kleine Reiseapotheke für Leni verzichtet, auch wenn ich ihr noch nie Medikamente gegeben habe. Windeln habe ich lieber vor Ort nachgekauft, als das Gepäck damit zu füllen.

7. Rituale beibehalten

Anfänglich hatten wir noch keine, aber inzwischen haben wir kleine Rituale, wie zum Beispiel zum Einschlafen. Das versuche ich auch auf Reisen beizubehalten, damit Leni sich geborgen und irgendwie Zuhause fühlen kann. Dazu gehört zum Beispiel eine Spieluhr, die ich mitnehme und ihr abends zum Schlafen gehen vorspiele.

8. Die Zeit genießen

Das beste Argument, um mit Baby zu verreisen ist, dass man die Zeit noch ein bisschen mehr genießen kann. Am Anfang war es wirklich anstrengend, inzwischen merke ich jedoch, dass man auf Reisen die Zeit noch ein bisschen intensiver miteinander verbringt. Zuhause ist trotz Elternzeit Alltag und wenn man sich nur Zeit freischaufelt um Wäsche zu waschen oder die Spülmaschine auszuräumen. Unterwegs zählt hauptsächlich das Wohl des kleinen Nachwuchses und man ist noch enger beisammen.

9. Unterkunft

Je nach Art und Ort der Reise hatten wir auch unterschiedliche Unterkünfte. Insofern es möglich ist, bevorzuge ich unser eigenes Reisebett mitzunehmen. Vielleicht ist es nur Einbildung wer ich habe das Gefühl Leni fühlt sich darin wohler. Außerdem haben Hotels teil zweifelhafte Betten, die bereits abgenutzt sind. Man sollte vor allem bei Hotels darauf achten, dass das Zimmer groß genug für ein Reisebett und den Kinderwagen ist, denn die nehmen doch mehr Platz weg als gedacht. Ein Fahrstuhl oder überbrückbare Treppen sind außerdem von Vorteil.

10. Reiseausstattung

Die wichtigsten Dinge, die wir auf Reisen brauchten habe ich Euch oben dargestellt. Und ja, wir verfügen über zwei verschiedene Kinderwagen. Beide werden uns nicht lange Zeit zur Seite stehen dank Umbaufunktionen und beide haben Vor- und kleine Nachteile je nach Gegebenheit. So haben wir das etwas leichtere und kompaktere Modell von iCandy in unserem Sommerurlaub mitgenommen und sind mit dem Bugaboo geflogen. Letzteres bietet wesentlich mehr Comfort, wenn das Kind auch im Wagen schlafen soll, die Wagenschale kann sogar das Reisebett ersetzen. Der iCandy ist hingegen sehr flexibel und wendig und lässt sich kleiner zusammenklappen und besser verstauen. Das Reisebett von Nuna ist das beste, was mir bisher untergekommen ist. Es lässt sich mit einer einzigen Hand aufbauen und ist super stabil und geräumig. Als Wickeltasche benutze ich inzwischen die Lala Berlin Bag (ein bisschen Fashion für Mama) und außerdem haben wir uns für die Baytrage von Cybex entschieden, die wir immer mit dabei haben und mit der wir sehr zufrieden sind.

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1 Comment

  • Reply
    Maya
    27. November 2015 at 11:19

    Liebe Anne,

    ein toller Beitrag. Wir reisen mit unserer Tochter (sie wird Nikolaus 4) schon seit sie ca. 3 Monate alt ist. Wir reisen quer durch die Welt und wenn man auf sich selbst vertraut und es gelassen angeht dann klappt es auch. Natürlich kommen viele mit Ihren „guten“ Ratschlägen aber das sind meistens die Leute die sich halt selbst nicht trauen mit Kind zu verreisen bzw. früh mit Kind zu verreisen. Finde toll wie Ihr das macht. Unsere Tochter liebt es zu reisen, gerade jetzt wo sie älter ist ist es für sie immer ein großes Abenteuer und sie/wir genießen es in vollen Zügen.

    Liebe Grüße

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