Beauty Mama Maternity

Beauty: 7 days green detox

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Nachdem ich abgestillt und leider noch ein paar Kilos Babyspeck auf den Rippen habe, wollte ich es ein wenig zelebrieren, dass ich meinen Körper nun wieder für mich habe und entschied mich für eine erneute Detox-Kur. Bereits zweimal habe ich zuvor gedetoxt und auch zu Beginn meiner Schwangerschaft hatte ich mir gerade eine Kur bestellt, und musste sie wieder abbestellen, nachdem der Schwangerschaftstest positiv war.

Zuvor hatte ich mich aus unterschiedlichen Gründen für die Saftkur entschieden. Aus Neugierde, um Verzicht zu üben und auch um den Körper zu reinigen oder ihm zumindest eine kleine Pause zum Erholen zu gönnen. Meine Erfahrungen waren immer sehr positiv und so war mir klar, dass ich den Schwangerschaftskilos mit einer Detox-Kur den Kampf ansage.

Ich entschied mich für die 7-tägige Kur von Detox Delight und wählte die grünen Säfte, weil ich sie bereits getrunken habe und immer sehr gerne mochte. Mein Ziel war es diesmal Gewicht abzunehmen, vornehmlich am Bauch. Mein Wunsch war es vier Kilogramm zu verlieren. Ich weiß, dass es seine Zeit dauert, bis die Spuren der Schwangerschaft vergangen sind und der Körper eine Weile braucht sich zu erholen. Diese Zeit möchte ich ihm auch geben und ich möchte mich grundsätzlich auch nicht über meine Figur beschweren. Ich denke, dass jede von uns einen anderen Anspruch an sich und seinen Körper und ein eigenes Wohlfühlgewicht hat. Ob das mehr oder weniger ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich bin zum Zeitpunkt der Detox-Kur jedoch noch 5 Kilogramm von meinem Wohlfühlgewicht entfernt gewesen und hoffte zumindest den Großteil zu verlieren.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wie die Kur funktioniert?

Detox Delight liefert die Säfte für 7 Tage in insgesamt drei Rationen in Kühlboxen, denn die Säfte werden alle frisch gepresst und sind gekühlt einige Tage haltbar. Ich entschied mich für die grüne Variante der Detox-Kur, die für Fortgeschrittene empfohlen wird, da der Gemüseanteil in den Säften hier höher und der Detox-Effekt somit intensiver ist. Eine Tagesration besteht aus 6 Säften, beziehungsweise einer Limonade, vier grünen Säften und einer Nussmilch (die Limonade und die Nussmilch sind hier auf den Bildern nicht abgebildet) nach jeweils drei Tagen werden die Zutaten der Säfte variiert, sodass man nicht sieben Tage lang die gleichen Säfte trinkt.

Es empfiehlt sich bereits einige Tage vor Beginn Zucker, Kohlenhydrate, Kaffee, Alkohol und Nikotin zu reduzieren. Am ersten Tag der Kur wird die erste Ration Säfte bereits vor 10 Uhr geliefert, sodass ich gleich mit der ersten Limonade starten konnte.

Im Abstand von 2-3 Stunden, je nachdem wie es der Tagesablauf zulässt, wird eine Flasche Saft (500 ml) getrunken. Die Nussmilch habe ich dann meist gegen 20 Uhr getrunken. Ich habe sie mir bei Bedarf erhitzt, weil ich das Verlangen nach etwas Warmen am Abend verspürte. Zusätzlich empfiehlt es sich viel Wasser oder Kräutertee, gegebenenfalls Detox-Tee zu trinken. Denn der Körper braucht trotz der Säfte extrem viel Flüssigkeit. Ansonsten sollte versucht werden auf zusätzliche Nahrungsmittel verzichtet werden.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Wie es mir ergangen ist?

TAG 1: Ich habe mich richtig auf die Säfte gefreut und startete voller Tatendrang in den ersten Tag mit reichlich Wasser zusätzlich, so blieben auch die befürchteten Kopfschmerzen aus.

TAG 2: Ich wachte entgegen meiner Gewohnheiten um 6 Uhr morgens auf, ohne Wecker und ohne Kindergeschrei, denn  Leni schlief noch. Beim Gang auf die Waage freute ich mich, 800 g hatte ich bereits verloren. Anders als die letzten Male wollte ich wirklich ein wenig Gewicht verlieren und zwar am Bauch. Das ist schwieriger als gedacht und so bin ich nach der ersten Reduzierung bereits hochmotiviert gewesen.

TAG 3: Um 5 Uhr morgens war meine Nacht zu Ende. Ich wachte ausgeschlafen und wieder ohne Wecker auf. Alle anderen Familienmitglieder schliefen noch. Tagsüber war ich voller Energie, nachmittags hatte ich dann leider einen Tiefpunkt und war hundemüde. Ob es am zusätzlichen Wasser trinken lag oder dem ohnehin verminderten Kaffeekonsum im Vorfeld, die Kopfschmerzen, die ich sonst jedes mal beim Detoxen bekam, blieben weitestgehend aus und das war ausgesprochen angenehm. Die Waage wies 1 kg weniger Gewicht auf und das machte mich ausgesprochen happy. Abends hatten wir Besuch, mein Mann und unsere Freunde aßen zu Abend und ich gönnte mir außer Plan eine halbe Avocado mit Zitrone und Pfeffer.

TAG 4: Ich wachte wieder zu einer für mich gewöhnlichen Uhrzeit auf und war dennoch ausgeschlafener als sonst, fühlte mich fit und motiviert. Die Waage zeigte an, dass ich erneut 600 g verloren hatte, das waren 2,4 kg in drei Tagen und mehr, als ich sonst bei den Kuren verloren hatte. Der Verzicht fiel mir somit nicht besonders schwer, denn ich freute mich über meinen flachen Bauch, den ich in dieser Form seit einer gefühlten Ewigkeit nicht gesehen hatte. Nachmittags hatte ich jedoch wieder einen kleinen Tiefpunkt und gönnte mir 50 g Studentenfutter.

TAG 5: Das Zeil war in Sicht. Bisher habe ich immer nur 5 Tage gedetoxt und auch jetzt stieg das Gefühl des Finales auf. Eine erneute Gewichtsabnahme war leider nicht zu verzeichnen. Ich wünschte mir, es sei der letzte Tag und ich merkte wie ich wirklich Appetit hatte, auf alles was mir in den Sinn kam. Abends hatten wir Besuch und es fiel mir nun wirklich schwer zu verzichten. Eine halbe Avocado mit Zitrone und Pfeffer gab es erneut für mich zum Abendbrot.

TAG 6: Leider stand ich bereits mit schlechter Laune auf und der Blick auf die Waage verbesserte sie nicht, denn ich hatte weiterhin nicht an Gewicht verloren. Ich war leider etwas unzufrieden und diese Unzufriedenheit äußerte sich in Appetit auf Süßes. Aber ich blieb hart und aß nichts. Vormittags ging ich wie jede Woche zum Bodypump und merkte, dass ich nicht ganz so fit war wie sonst. Es ist nicht so, als fühlte ich mich gänzlich kraftlos, aber mir fehlte doch ein wenig Energie.

TAG 7: Endspurt und der wurde durch bessere Laune unterstützt, denn ich hatte immerhin noch einmal 1 kg verloren. 3,4 kg waren es nun insgesamt. Der letzte Tag war wie ein Klacks, im Vergleich zu den anderen. Wobei ich gestehen muss, dass mir die letzten beiden Säfte am Tag schwer fielen. Der Geschmack hatte sich zwar weiterhin verändert, aber er war intensiver und obwohl mir die Säfte eigentlich schmeckten, musste ich mich zwingen sie auszutrinken.

Ich überlegte mir akribisch was ich am nächsten Tag essen werde und freute mich, es endlich geschafft zu haben. Der Bauch war flach und das Körpergefühl ausgesprochen gut. Ich war fit und kraftvoll und trug das erste mal seit ewigen Zeiten ein enges Oberteil, ohne großen Bauchansatz.

UND DANACH: Es sind insgesamt 3,4 kg geblieben, die ich verloren habe. Der Bauch ist flacher und ich fühle mich ausgesprochen wohl. Veränderungen der Haut und den Haaren habe ich diesmal nicht so entscheidend gemerkt, vielleicht aber auch, weil mein Fokus mehr auf dem Gewicht lag. In den darauffolgenden Tagen bin ich verreist und habe einen entscheidenden Fehler gemacht: Ich habe gegessen wie zuvor, beziehungsweise das, worauf ich Lust hatte. Das Resultat ist, dass ich 2,5 kg wieder zugenommen habe und mein Gewicht nun nachhaltig nur um 1 kg reduziert habe.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Das Fazit?

Ich bin nach wie vor ein Fan von den Saftkuren von Detox Delight. Ich glaube, dass ich diesmal jedoch den falschen Zeitpunkt gewählt habe. Nach dem Abstillen befindet sich der Körper ohnehin in einem Umbruch und benötigt Zeit sich zu regenerieren. Diese Zeit hätte ich mir vielleicht nehmen sollen um erst einmal abzuwarten wie sich der Körper weiter entwickelt. Über die Gewichtsab- und dann Zunahme bin ich natürlich enttäuscht. Dafür können aber die Säfte nichts. Das verlorene Kilogramm ist trotzdem ein „Gewinn“ und kann ohne weiteres gehalten werden und darüber bin ich happy. Schließlich halten sich die letzten Kilos bei mir ausgesprochen hartnäckig.

Ich musste bereits in der Schwangerschaft auf einige Lebensmittel verzichten, dann habe ich sechs Monate lang auf Ei- und Milchprodukte aufgrund einer Unverträglichkeit meiner Tochter verzichtet. Ich hatte nun zwei Wochen zuvor abgestillt und war gerade erst wieder dabei alles essen und trinken zu können, was mir die Monate zuvor vergönnt geblieben war. Somit ist mir der Verzicht an sich nicht schwer gefallen, aber ich habe gemerkt, dass ich einfach keine Lust mehr hatte, weiterhin zu verzichten. Dieses Gefühl äußerte sich dann darin, dass ich nach der Kur leider alles gegessen habe, worauf ich Lust hatte. Nicht maßlos, aber immerhin so, dass ich wieder zugenommen habe. Der bekannte Jojo-Effekt.

Ich denke, dass ich die 3,4 kg gehalten hätte, wenn ich nach der Kur meine Ernährung umgestellt und weiterhin so viel Wasser getrunken hätte. Leider habe ich beides versäumt und arbeite nun weiterhin an den letzten Kilos und achte wieder auf meine Ernährung.

Ich bin für mich außerdem zu dem Entschluss gekommen, dass 5 Tage für mich ideal, 7 Tage aber zu lange sind. Ich würde in absehbarer Zeit wieder einmal eine Kur machen, wenn ich das Gefühl habe, dass mein Körper sich wieder normal eingestellt hat. Dann aber nur 5 Tage.

Mit der Abwicklung über Detox Delight bin ich außerordentlich zufrieden, die Säfte sind frisch, kommen gekühlt und pünktlich Zuhause an und schmecken sehr lecker. So gesehen kann ich jedem diese Kur empfehlen und ans Herz legen. Wer wirklich Gewicht abnehmen will, sollte jedoch einiges im Nachgang beachten. Um den Körper einmal „neuzustarten“ finde ich die Kur nach wie vor super und es ist immer wieder ein Erfolgserlebnis, wenn man es geschafft hat. Nach wie vor kämen für mich keine anderen Fastenkuren in Frage, denn ich möchte meinem Körper trotzdem das geben, was er braucht und das ist bei diesen Säften definitiv gegeben.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply

Protected by WP Anti Spam