Baby & Kids Family Kolumne

Kolumne: Gedanken zum Muttertag

IMG_7680

Seitdem ich als Mutter eines kleinen Erdenbürgers durch die Welt gehe, sehe ich sie mit anderen Augen. Ich habe viel mehr Angst vor politischen Auseinandersetzungen und gesellschaftlichen Ereignissen, Respekt vor Naturkatastrophen und mir fallen im Alltag viel öfter Missstände in unserer Umgebung auf, als mir lieb ist. Warum gibt es immer noch Gebäude ohne Fahrstuhl oder Rampen, anstelle von Treppen? Warum gibt es immer noch viel zu wenige Wickelplätze an öffentlichen Orten? Warum sind einige Kindereinrichtungen alles andere als einladend? Warum ernten junge Eltern immer wieder böse Blicke? Es gibt besonders positiv und besonders negativ auffallende Gegebenheiten. Dabei sind Kinder doch wirklich das allerwichtigste auf unserer Welt. Wir alle sollten sie schützen, lieben und schätzen und ihnen die Aufmerksamkeit geben, die sie brauchen. Denn wie sagt man so schön? Unser Alltag ist Ihre Kindheit und die ist so wichtig für Ihre spätere Entwicklung. Wie wichtig unsere Kleinen sind, verdeutlicht besonders schön das emotionale Schlaflied von Pampers, bei dem ich fast ein kleines Tränchen verdrückt hätte.

In Deutschland ist ganz und gar nicht alles schlecht und genauso oft wie ich mich über etwas ärgere, werde ich auch positiv überrascht. Von hilfsbereiten Menschen, die mir mit dem Kinderwagen helfen oder einen ruhigen Ort anbieten. Aber leider werde ich auch oft enttäuscht, in Cafés und Restaurants, wo es gerne mal eine Schwierigkeit darstellt zur Mittagszeit ein Gläschen zu erhitzen. Oder von anderen Mitmenschen die schwer genervt davon sind, dass Mütter mit Kinderwagen und Gepäck nun mal mehr Platz auf den Fußwegen einnehmen.

Aktuell beschäftigt mich vor allem die Situation der Kindereinrichtungen, da ich bis vor Kurzem auf der Suche nach einer Betreuung nach der Elternzeit war. Es ist erschreckend wieviele Frauen als Tagesmütter tätig sein dürfen, ohne auch nur ansatzweise die richtigen Gegebenheiten dafür vorzuweisen. Und es ist nach wie vor eine Unverschämtheit wie kompliziert und kostenintensiv die Betreuung bei uns ist. Im Landkreis wurde uns zunächst ein Krippenplatz verwehrt, da nicht genug zur Verfügung standen. Inzwischen wurde zwar eine Lösung gefunden, aber die Tatsache, dass es heute in Deutschland nach wie vor nicht selbstverständlich zu sein scheint Kind und Karriere kombinieren zu können, verdeutlicht wie viele Menschen sich zwischen diesen Parametern für die Karriere entscheiden. Und leider keinen Nachwuchs zeugen. Und das ist sehr schade. Ich möchte nun nicht weiter ausholen, was die Folgen dessen sein können und wie sich die Bevölkerungsschichten verschieben, aber es soll einen Einblick geben in die Themen, mit denen ich mich aktuell beschäftige. Auch wenn es uns grundsätzlich noch sehr gut geht, in unserem Land gäbe es nach wie vor viel Verbesserungsbedarf und zwar unbedingt, wenn es um unsere Kinder geht.

Die Pampers Initiative „Deutschland wird Kinderland“ beschäftigt sich mit diesem Thema und unterstützt mit dem Pampers Ideenwettbewerb gemeinnützige Projekte für Kinder, um Deutschland noch schöner für unseren Nachwuchs zu gestalten.

Es wurden bereits etliche Ideen erfolgreich umgesetzt, wie ein Kräutergarten für Kinder oder eine bunte Spielelandschaft in einer Einrichtung. Jeder ist eingeladen, seine Idee für ein buntes Deutschland einzureichen und in jedem Monat wird das schönste Projekt umgesetzt und mit bis zu 5.000 € gefördert. Ich finde diese Initiative großartig, weil wir alle ein Teil davon werden können und deshalb unterstütze ich dieses Projekt aus voller Überzeugung.

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Pampers entstanden.

You Might Also Like

1 Comment

  • Reply
    Lea
    9. Mai 2016 at 16:09

    Irgendwie finde ich den Link zur Pampers Initiative seltsam? Wie passt der jetzt mit dem o.g. Text zusammen?

  • Leave a Reply

    Protected by WP Anti Spam